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KI-Adoption: vom Ausprobieren zur Kostenkontrolle

Zwei Dinge blieben nach den ersten Sessions auf der Commsverse in London, in der Mercedes-Benz World, hängen: Copilot-Kosten werden zur neuen Herausforderung, und Agenten stehen in den Startlöchern.

  • 25. Juni 2026
  • 3 Min. Lesezeit

Auf der Commsverse in London - der Community-Konferenz rund um Microsoft Teams, dieses Jahr in der Mercedes-Benz World - drehten sich die ersten Sessions um eine Frage, die immer wiederkam: Jetzt, da wir KI wirklich nutzen, wie halten wir sie bezahlbar und beherrschbar? Zwei Erkenntnisse blieben hängen.

KI-Adoption: vom Ausprobieren zur Kostenkontrolle

Organisationen, die Copilot ausgerollt haben, wechseln jetzt vom Experimentieren zum Steuern von Verbrauch und Modellauswahl. Und das ist schwierig, denn die Kosten sind schwer vorherzusagen.

Einer der Referenten verglich es damit, einem Kind 5 Euro in einem Bonbonladen zu geben - ihm aber nie zu sagen, wann das Geld alle ist. Und es kommt mit einer Rechnung über 500 Euro zurück.

Darin steckt gleich eine zweite Frage: Ist es überhaupt tragbar, Mitarbeitende selbst wählen zu lassen, welches Modell sie nutzen? Für die einen ist das Freiheit, für die anderen vor allem eine zusätzliche Last - und für die Organisation ein offenes Ende auf der Rechnung. Budgetierung und Governance werden so zur nächsten großen Herausforderung rund um KI.

Agenten: der nächste Schritt, aber noch in den Kinderschuhen

Die Richtung war allen klar: Agenten sind der nächste Schritt. Zugleich haben die meisten Organisationen kaum damit begonnen. Da klafft eine Lücke zwischen dem, wohin es geht, und dem, wo Unternehmen heute stehen.

Der schönste Tipp aus der Session war überraschend konkret: Behandeln Sie einen Agenten wie einen echten Mitarbeiter. Geben Sie ihm einen Namen, eine Rolle und eine Richtlinie - und sorgen Sie dafür, dass Sie ihn auch wieder "entlassen" können, wenn er seine Arbeit nicht gut macht. So bleibt ein Agent kein ungreifbares Stück Technik, sondern etwas mit Rolle, Verantwortung und Grenzen.

Mein roter Faden des Tages: KI ist über die Experimentierphase hinaus. Der Gewinn liegt jetzt in der Disziplin drumherum - Kontrolle über Kosten, klare Entscheidungen und Governance, die mitwächst. Copilot und Agenten zahlen sich erst dann wirklich aus, wenn man sie so ernst aufsetzt wie den Rest der Organisation.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Was war die wichtigste Botschaft zu Copilot auf der Commsverse?

Organisationen, die Copilot ausgerollt haben, wechseln vom Experimentieren zum Steuern von Verbrauch, Kosten und Modellauswahl. Die Kosten sind schwer vorherzusagen, daher werden Budgetierung und Governance zur nächsten Herausforderung.

Wie startet man am besten mit KI-Agenten?

Behandeln Sie einen Agenten wie einen echten Mitarbeiter: Geben Sie ihm einen Namen, eine Rolle und eine Richtlinie, und sorgen Sie dafür, dass Sie ihn auch wieder entlassen können. So bekommt ein Agent eine klare Rolle, Verantwortung und Grenzen.

Wobei hilft Momentum?

Momentum unterstützt Organisationen bei moderner Kommunikation und Zusammenarbeit rund um Microsoft Teams, einschließlich der praktischen Einführung von Copilot. Vereinbaren Sie ein Gespräch, um zu besprechen, wie Sie KI beherrschbar einführen.

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