Eines der Highlights der BMW Driving Experience 2026 war die Paneldiskussion, fachkundig moderiert von Eric Luteijn, mit Keith Gill (BDR Thermea Group), Fabian Doodkorte (Neways) und Alfons Giesen (Kramp).
Mit jahrzehntelanger Erfahrung in Technologie, Transformation und Führung leitete Eric eine offene Diskussion über eine der größten Herausforderungen, vor denen Organisationen heute stehen: Wie nimmt man KI an, ohne die Kontrolle zu verlieren?
Das Gespräch machte eines klar:
KI ist kein Zukunftsthema mehr
KI beeinflusst heute schon Entscheidungen, Prozesse und Security-Strategien innerhalb von Organisationen.
Was auffiel: Jede Organisation geht KI aus einer leicht anderen Perspektive an.
Bei Neways erläuterte Fabian Doodkorte, dass der Fokus aktuell auf Governance, Policy und Risikomanagement liegt. Die Priorität ist zu verstehen, wo KI eingesetzt wird, und sicherzustellen, dass die Organisation die Kontrolle behält, während die Adoption sich beschleunigt.
Keith Gill berichtete, wie BDR Thermea Group KI aus einer Business-Perspektive angeht. Anstatt mit Einschränkungen zu starten, liegt der Fokus auf Sichtbarkeit und dem Verständnis, wo KI echten Mehrwert für die Organisation schaffen kann.
Kramp folgt einem ähnlichen Weg. Alfons Giesen beschrieb, wie die Organisation KI-Möglichkeiten erkundet und gleichzeitig auf den Fähigkeiten etablierter Technologie-Ökosysteme und Enterprise-Plattformen aufbaut.
Obwohl ihre Ansätze sich unterscheiden, erkannten alle drei Organisationen, dass sie sich noch in einer Phase der Erkundung befinden. Die Herausforderung ist nicht, ob KI wichtig wird, sondern wie man ausreichend Einblick gewinnt, um fundierte Entscheidungen zu treffen.
Themen wie Data Sovereignty werden eng beobachtet, stehen aber noch nicht ganz oben auf der Agenda. Für die meisten Organisationen haben Sichtbarkeit, Governance und praktische Umsetzung derzeit Priorität.
Sichtbarkeit zuerst. Aktion danach. Warten ist keine Option.
Die Paneldiskussion verstärkte das zentrale Thema der BMW Driving Experience perfekt:
Geschwindigkeit ohne Kontrolle schafft Risiko. Kontrolle ohne Aktion schafft Verzögerung.
Momentums Perspektive ist bewusst pragmatisch.
Sie beginnt mit Sichtbarkeit.
Organisationen brauchen Einblick, wo KI eingesetzt wird, welche Daten beteiligt sind und welche Risiken entstehen. Aus diesem Fundament heraus können Policies und Governance-Rahmen entwickelt werden, die zu den Zielen und dem Risikoappetit der Organisation passen.
Gleichzeitig bedeutet das Tempo der KI-Adoption, dass Organisationen sich nicht leisten können, auf perfekte Policies zu warten, bevor sie handeln.
Deshalb setzt Momentum auf einen Dual-Track-Ansatz:
- Schaffe Sichtbarkeit und baue Governance-Rahmen, die verantwortungsvollen KI-Einsatz definieren.
- Nutze bestehende Technologien heute schon, um Zugriff zu sichern, Aktivität zu monitoren und Risiken zu reduzieren, während diese Rahmen sich weiterentwickeln.
Plattformen wie Cato Networks bieten Organisationen bereits die Sichtbarkeit, Kontrolle und Security-Fähigkeiten, die diesen Weg unterstützen.
Die BMW Driving Experience wurde rund um die Idee gebaut, dass Performance nur dann zählt, wenn man die Kontrolle behält.
Die Paneldiskussion zeigte, dass genau dasselbe Prinzip auch für KI gilt.
Die Organisationen, die in den kommenden Jahren führen werden, sind nicht zwangsläufig die, die sich am schnellsten bewegen. Es sind die, die Innovation mit Sichtbarkeit, Governance und Kontrolle kombinieren.